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57 qualitativ hochwertige Werke, damit mehr als in den beiden vergangenen Jahren, bewerben sich um die von Casinos Austria in Kooperation mit den Büchereien Wien vergebene Auszeichnung.

Zum siebenten Mal wird heuer der Literaturpreis Alpha vergeben, die Einreichfrist ging vor wenigen Tagen zu Ende, und bei den Einreichungen ist heuer wiederum ein Anstieg zu verzeichnen: nicht weniger als 57 Werke österreichischer Literatur liegen auf dem Tisch der Vorjury. Die große Zahl an Bewerbungen und vor allem die hohe Qualität der eingereichten Werke zeigt, welch bedeutenden Stellenwert diese Auszeichnung mittlerweile in der heimischen Literaturszene errungen hat. Der Literaturpreis Alpha wird seit 2010 jährlich von Casinos Austria in Kooperation mit den Büchereien Wien vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wendet sich gezielt an Literaturschaffende mit Österreichbezug und will sie dabei unterstützen, ihrem künstlerischen Schaffen weiter nachgehen zu können. „Der Preis soll Autorinnen und Autoren in ihrer finanziellen Unabhängigkeit fördern“, erklärt Casinos Austria Vorstandsdirektor und Alpha Initiator Prof. KR Mag. Dietmar Hoscher: „darüber hinaus soll der Alpha bei der Vernetzung helfen und eine mediale Plattform bieten.“

Teilnahmeberechtigt sind belletristische Werke von Autorinnen und Autoren, die inklusive des eingereichten Buches bisher nicht mehr als drei Werke publiziert haben. Damit wirkt der Alpha auch als Förderpreis. Die große Zahl und hohe Qualität der eingereichten Werke beweist, wie spannend und kreativ sich die österreichische Literaturszene zurzeit präsentiert. Aus den 57 vorgelegten Büchern wird nun die Vorjury, angeführt vom Leiter der Hauptbücherei Wien, Christian Jahl, bis September eine Shortlist von neun Büchern erstellen. Die Fachjury, bestehend aus der Kulturredakteurin Karin Cerny, dem Musiker und Autor Ernst Molden, dem Schriftsteller Paulus Hochgatterer als Vorsitzendem sowie ebenfalls Christian Jahl, wird daraus drei Finalistinnen und Finalisten wählen und schließlich bei der Literaturpreis-Gala am 27. Oktober den Sieger oder die Siegerin küren.

Die Liste der bisherigen Alpha-Preisträger:
2010: Thomas Stangl, „Was kommt“; Literaturverlag Droschl
2011: Anna-Elisabeth Mayer, „Fliegengewicht“; Schöffling Verlag
2012: Milena Michiko Flašar, „Ich nannte ihn Krawatte“; Wagenbach Verlag
2013: Marjana Gaponenko, „Wer ist Martha?“; Suhrkamp
2014: Eva Menasse, „Quasikristalle“; Kiepenheuer & Witsch
2015: Karin Peschka, „Watschenmann“; Otto Müller Verlag

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