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Lizenzierte Casinos in Europa vereint gegen Geldwäsche – Casinos Austria Vorstand Dietmar Hoscher bei Experten-Meeting in Brüssel

Casinos Austria Vorstand Dietmar Hoscher, seines Zeichens auch Vizepräsident der Europäischen Casino Association (ECA) für die Bereiche Responsible Gaming, Legal Affairs und Anti-Money-Laundering betonte, dass, nicht erst seit der 3. Anti-Geldwäsche-Richtlinie der EU, die Awareness für dieses Thema bei den konzessionierten Casino Betreibern Europas besonders hoch sei. „Gleichzeitig muss aber auch festgehalten werden, dass das konkrete Risiko in unserer Branche extrem niedrig ist“, betonte Hoscher. Lückenlose Registrierung, strenge Prüfungen durch nationale Aufsichtsbehörden wie auch die Financial Action Task Force (FATF) und zahlreiche administrative Abläufe machen lizenzierte Casinobetriebe zu äußerst unattraktiven Zielen für Geldwäscheversuche. „Das Risiko, bei derartigen Versuchen entdeckt zu werden, ist sehr, sehr hoch“, hielt Hoscher, der im Auftrag der ECA auch eine entsprechende Arbeitsgruppe zu diesem Thema leitet, fest.

Geldwäsche ist ein international zunehmendes Problem, dessen Bekämpfung für die EU-Kommission hohe Priorität hat. Derzeit laufen auf europäischer Ebene Vorarbeiten für eine geplante 5. Anti-Geldwäsche-Richtlinie. In diesem Kontext wies Hoscher darauf hin, dass es sich bei Geldwäsche und der damit verbundenen Gefahr der Terrorismusfinanzierung um ein sehr dynamisches Problem handelt, das die Betroffenen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt: „Die lizenzierten, europäischen Casinounternehmen werden daher ihre Instrumente gegen Geldwäsche weiter verfeinern, um auf neue Herausforderungen ebenso effizient reagieren zu können, wie bisher schon. Die konzessionierten Casinos arbeiten unter anderem daher auch laufend daran, ausreichendes Problembewusstsein und die nötigen Kenntnisse bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu fördern“, schloss der Glücksspielexperte.

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