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Umgerechnet €820 Millionen wollen Investoren aus Macau in ein Casino Resort auf Fidschi stecken. Neben einem Casino sollen ein Luxushotel, diverse Unterhaltungsmöglichkeiten, ein Themenpark sowie ein Rugbystadion entstehen.

Die David Group aus Macau sowie die One Stop Pacific Islands Business Consultancy sehen eine große Zukunft für die Republik Fidschi. Auf dem kleinen Eiland im Pazifik soll ein Luxus-Resort gebaut werden.

In einer Pressekonferenz Ende Dezember stellten Sandeep Narayan Singh und Ray Zhao als Vertreter der Investorengruppe das Projekt vor. In zwei Phasen sollen insgesamt 2 Milliarden Fidschi-Dollar investiert werden.

Baubeginn ist für 2026 geplant. In der ersten Phase sollen das Casino, ein 7-Sterne-Hotel mit 1.000 Zimmern, Restaurants, Konferenzräumen, ein Business-Center, ein Einkaufszentrum sowie ein Yachthafen und die nötige Infrastruktur entstehen.

In der zweiten Phase sollen eine Siedlung, ein Unterhaltungskomplex, ein großer Themenpark im Stil von Disney sowie ein Hallenrugby-Stadion hochgezogen werden. Ein Problem besteht jedoch. Noch gibt es keine Lizenz.

Von offizieller Seite wird betont, dass es derzeit keine konkreten Pläne gibt, eine Casinolizenz auszustellen. Wie Fiji One News berichtet, kommentierte Handelsminister Manoa Kamikamica:

Jeglicher Vorschlag in irgendeiner Form von Medien, dass die Regierung die Ausgabe von Casinolizenzen unterstützt oder Casinos befürwortet, ist unverantwortlich und unwahr. Die Einführung von Casinos ist eine Angelegenheit, die die Menschen in Fidschi betreffen wird, und muss mit Sorgfalt und Weisheit behandelt werden.

Für eine Casinolizenz sind die Investoren bereit, tief in die Tasche zu greifen. Neben den Steuerabgaben sowie der verbesserten Infrastruktur sollen jährlich mehr als €200.000 an das Sportministerium gezahlt werden, damit Rugby gefördert wird.

Die Einwohner Fidschis sollen keinen Zugang zum Casino haben. Das Geld soll ohnehin aus dem Ausland kommen. Geplant ist, chinesische High Roller einzufliegen. Passend, denn die David Group ist ein Junket-Betreiber aus Macau.

Der chinesischen Regierung sind diese Reiseunternehmen, die oft auch Geld verleihen, ein Dorn im Auge. Vor zehn Jahren gab es hunderte Junket-Betreiber, und fast zwei Drittel des Umsatzes in den Casinos von Macau wurden durch deren Spieler generiert. Mittlerweile operieren nur noch eine Handvoll Junkets.

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