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Seit 30 Jahren thront die Spielbank Hohensyburg hoch über dem Ruhrtal. Die bewegte Vergangenheit dieses Standorts soll im Herbst 2015 in einer Ausstellung präsentiert werden. Dortmunder Bürger sind aufgerufen, sich mit ihren Erinnerungsstücken daran zu beteiligen.

Fotos, Postkarten, Zeitungsausschnitte, Souvenirs, Memorabilien aller Art: Ab Herbst präsentiert die Spielbank Hohensyburg in ihren Räumlichkeiten zahlreiche Exponate aus der geschichtsträchtigen Vergangenheit Dortmund-Hohensyburgs. Dortmunder Bürgerinnen und Bürger stellen ihre persönlichen Andenken zur Verfügung und schaffen so eine einzigartige Stadtteil-Dokumentation.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal, St. Peter Kirche, die Burgruine der Syburg: Spuren von über 1000 Jahre Geschichte und ein spektakulärer Ausblick locken schon seit jeher Besucher auf den Berg über Ruhr und Lenne. Drei historische Steinkohlezechen aus dem 16., 18. und 19. Jahrhundert sowie das geologisch älteste abbaubare Steinkohleflöz des Ruhrgebiets prägten den Dortmunder Süden ebenso wie eine 1903 eröffnete Bergbahn. Mehr als zehn Jahre lang überwand die Standseilbahn die 93 Höhenmeter zwischen Tal- (nahe „Haus Weitkamp“) und Bergstation (Standort der heutigen Spielbank). Richtig rund ging es zwischen 1914 und 1937, als die Hohensyburg als „Westfälischer Nürburgring“ von sich reden machte. Über 100.000 Besucher im Jahr bestaunten zu dieser Zeit die spektakulären Autorennen, die auf verschiedenen Strecken in der Gegend veranstaltet wurden.

Diese bewegte Vergangenheit können Besucher der Spielbank im Herbst in einer spannenden Ausstellung erleben. Wer dazu beitragen möchte, kann seine Erinnerungsstücke der Spielbank leihweise zur Verfügung stellen. Interessierte können sich bis 30. September bei der Spielbank melden.

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